Neue persönliche Schutzausrüstung für die 6 Freiwilligen Feuerwehren des Fleckens Langwedels

Neue Einsatzjacken und -hosen für die 6 Freiwilligen Feuerwehren des Fleckens Langwedels
Anfang des Jahres war es soweit: Die lang ersehnte neue Schutzkleidung wurde ausgeliefert. Bereits im letzten Jahr war klar – die alte Einsatzkleidung hat ausgedient. Zum Teil defekt, veraltet und im Zuge der gesetzlichen Überprüfung teilweise ausgemustert. Dies waren gute Gründe, um eine Neuanschaffung zu planen.
Die Testphase der persönlichen Schutzausrüstung verschiedener Hersteller war ausgiebig. Einzelne Mitglieder der Ortsfeuerwehren erprobten Material, Tragekomfort und den praktischen Nutzen unter realen Bedingungen. 
 Die neuen Jacken und Hosen zeichnen sich besonders durch einen körperbetonten Schnitt aus. Die Jacken sind nicht mehr als Mäntel, sondern als Kurzjacken ausgeführt. Die Technologie der Membranen hat sich deutlich verbessert. So kann ein besserer Flüssigkeitsaustausch von innen nach außen erfolgen, so berichtet Meiko Lindhorst (Gemeindebrandmeister)
Auf den ersten Blick erkennbar – die neue persönliche Schutzausrüstung ist beige. Warum? Die Anzüge sind vor allem bei Dämmerung besser sichtbar und somit sind unsere Einsatzkräfte besser geschützt. Außerdem ist die helle Farbe im Sommer von Vorteil, da sich die Anzüge nicht so stark durch die Sonne aufheizen und somit für Träger*in angenehmer sind. Manch einer mag vielleicht anmerken, dass aber doch gerade helle Sachen schneller verschmutzen. Und genau das ist auch gewünscht. Wenn die Kleidung verschmutzt ist, muss sie gewaschen werden, um vor allem die Einsatzkräfte vor Kontamination zu schützen. Bei dunkler Kleidung sieht man die Verunreinigung nicht so gut und möglicherweise wird dann von einem Waschdurchgang abgesehen.
Warum sind noch nicht alle Kameraden ausgerüstet?
Bei der Einsatzbekleidung der Feuerwehr handelt es sich um sehr spezielle und aufwendig angefertigte Sachen. Diese in einer großen Stückzahl und passenden Größen zu beschaffen erfordert einen deutlich längeren Zeitraum als bei normalen Jacken und Hosen. Daher werden die Kameraden der einzelnen Ortsteile nach und nach mit der neuen Bekleidung ausgestattet.