Gemeindefeuerwehr Langwedel testet neue Schutzausrüstung

am 26. Oktober 2020 um 15:31 Uhr

Seit einigen Wochen testen verschiedene Kameraden aus den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Langwedel neue Schutzkleidung für den Einsatz.

Da die alte Schutzkleidung an vielen Stellen starke Gebrauchsspuren, gerade nach Brandeinsätzen und großer Hitzebeaufschlagung, aufweist, möchte man hier auf eine neuere Generation von Schutzkleidung wechseln. Bereits im letzten Jahr hat man sich seitens der Gemeindeführung nach alternativen Anbietern umgeschaut und ist nach verschiedenen Vergleichen auf die Kleidung der Firma Seamtex gekommen. Dieses bietet laut Gemeindeatemschutzbeauftragtem Lennard Medzech viele Vorteile. Neben diversen verbesserten Funktionen und Schutzmöglichkeiten, wie z.B.  die Hitzemembran, wechselt auch die Farbe. Von ehemals schwarz-blau würde man die Feuerwehrleute dann nur noch in sandfarbener Einsatzkleidung sehen. „Das bringt uns vor allem Vorteile beim neuen Hygienekonzept!“ so Medzech. Das bedeutet: Auf sandfarbener, heller Einsatzkleidung kann die Verschmutzung besser erkannt und somit schneller entfernt werden. Weiterhin würde man mit der neuen Kleidung auf ein Pool-Konzept umsteigen, um die Effizienz zu steigern – ebenso die Kostenreduktion. Heißt, dass die Schutzkleidung nach jedem Einsatz gewaschen wird und die Einsatzkräfte sofort wieder mit sauberer Kleidung aus dem Kleidungs-Pool ausgestattet werden können.

„Insgesamt bringt uns eine Neuanschaffung viele Vorteile. Neben höherer Sicherheitsstandards und höheren Tragekomfort  können wir vor allem unser Hygienekonzept besser umsetzen und damit auch die Gesundheit unserer Kameraden noch wesentlich besser schützen!“ resümieren Gemeindebrandmeister Meiko Lindhorst und sein Stellvertreter Mario Stührmann. Die abschließende Entscheidung über eine Neuanschaffung fällt in den nächsten Wochen, nachdem man die Bewertungslisten ausgewertet hat. Dieses möchte man dann Politik und Verwaltung vorstellen, um ein strategisches Anschaffungskonzept umsetzen zu können. Dabei wird die Gesamtumsetzungsdauer auf mehrere Jahre bewertet, da die bisherige Schutzkleidung auch dementsprechend ihrer Herstellerangaben aufgetragen werden soll, sofern der Zustand es zulässt.

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